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Freitag, den 12. Juni 2009 um 21:44 Uhr Geschrieben von: Heiner Sieger   
Schlafmangel verursacht Bluthochdruck

Jede fehlende Stunde Schlaf steigert das langfristige Risiko für Bluthochdruck (Hypertonie) um 37 Prozent

Basel. Er verursacht kaum Beschwerden und ist dennoch gefährlich: Bluthochdruck. Wird er nicht behandelt, drohen Herzinfarkt, Schlaganfall oder Nierenschäden - und schlimmstenfalls der Tod. In Deutschland leiden rund 20 Millionen Menschen an Bluthochdruck. Eine neue Studie aus den USA zeigt jetzt...

laut AP, dass Schlafmangel eine der Ursachen für hohen Blutdruck ist. An der Untersuchung nahmen 578 Teilnehmern mit einem Durchschnittsalter von 40 Jahren teil.

Sechs Stunden Schlaf sind zu wenig

Demnach steigert jede fehlende Stunde Schlaf das langfristige Risiko für Bluthochdruck (Hypertonie) um 37 Prozent. Bei ihrer Untersuchung gingen die Mediziner von mindestens acht Stunden als optimales Schlafpensum aus. Doch das ist selten: Denn die Studie zeigte, dass die Probanden im Durchschnitt lediglich sechs Stunden schliefen. Nur ein Prozent der Teilnehmer gab an, täglich acht Stunden oder mehr zu schlafen.

Ursachen meist unbekannt


Die Ursachen für dauerhaft erhöhten Blutdruck sind weitgehend unbekannt. Zwar gilt als sicher, dass sowohl genetische Faktoren als auch der Lebensstil eine Rolle spielen. Doch nur in fünf bis zehn Prozent der Fälle lässt sich eine eindeutige Ursache, zum Beispiel ein Nierenschaden, feststellen.

Abspecken schont Herz und Gefäße


Doch ab wann gilt der Blutdruck als zu hoch? Eine einmalige Messung gibt hier wenig Aufschluss. Erst wenn drei Messungen Werte über 140/90 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) ergeben, liegt ein behandlungsbedürftiger Bluthochdruck vor. Nicht immer müssen gleich Medikamente verordnet werden. Vor allem übergewichtige Patienten können durch eine Änderung Ihres Lebensstils viel bewirken. Auch moderater Ausdauersport und eine salzarme Ernährung wirken sich positiv auf den Blutdruck aus.

"Wer sich aus eigener Kraft gesund halten will, sollte auf jeden Fall, darauf achten, ausreichend guten Schlaf zu bekommen," so Hanspeter Liechti, Geschäftsführer von mentalnews.com.

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 12. Juni 2009 um 21:59 Uhr
 
 

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