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Dienstag, den 31. August 2010 um 18:19 Uhr Geschrieben von: Heiner Sieger   
Nur knapp 14 Prozent der Deutschen leben gesund

Gesundheitsexperten schlagen Alarm: Die Bundesbürger ernähren sich falsch und bewegen sich zu wenig

Nur jeder siebte Deutsche lebt rundum gesund. Das geht aus einer repräsentativen Studie der Kölner Sporthochschule hervor. Bei der Befragung von 2500 Bundesbürgern erreichten lediglich 13,9 Prozent alle Mindestanforderungen. Dabei waren körperliche Aktivität, gesunde Ernährung sowie die Vermeidung von Stress, Nikotin und übermäßigem Alkoholkonsum gefragt.

 Am besten schnitt den Angaben zufolge Mecklenburg-Vorpommern ab, wo fast 19,8 Prozent der Befragten alle Kriterien erfüllten. Hier hätten die Menschen im Alltag relativ viel Bewegung und seien deutlich weniger gestresst als in vielen anderen Bundesländern, erklärte der Studienleiter Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule in Köln. Schlusslicht war Sachsen-Anhalt mit einer Quote von lediglich 7,9 Prozent. Zudem zeigen die Zahlen der Forscher, dass der Anteil der Frauen mit einem rundum gesunden Lebenswandel fast doppelt so hoch ist wie der der Männer.

 Als Hauptdefizite machte die von der Krankenversicherung DKV in Auftrag gegebene Studie vor allem fehlende Bewegung und eine mangelhafte Ernährung aus: Gut jeder Zweite ernähre sich nicht ausgewogen, jeder Dritte esse nicht täglich Obst und Gemüse, erklärte Froböse.

 Zudem beklagte er: „Die Deutschen bewegen sich zu wenig.“ 40 Prozent der Befragten lägen unter der Empfehlung von mindestens fünfmal 30 Minuten Bewegung pro Woche. Um diese Marke zu erreichen sei noch nicht einmal intensives Sporttreiben notwendig – der Weg zur Arbeit per Fahrrad könne ebenso ausreichend sein wie die Bewegung am Arbeitsplatz, sagte Froböse. „Der Briefträger in Garmisch- Partenkirchen muss abends nicht mehr ins Fitnessstudio.“ Größte Problemgruppe sind die jungen Menschen unter 30 Jahren. In dieser Altersgruppe ermittelten die Forscher nur bei 7,4 Prozent eine gesunde Lebensweise. Hauptgrund dafür sei vor allem die falsche Ernährung, erklärte Froböse.

 Vor dem Hintergrund dieser Zahlen forderte DKV-Chef Günter Dibbern eine nationale Gesundheitsstrategie, die bereits im Kindergarten ansetzt. „Die Gesundheitsförderung ist ein Zukunftsthema und gehört ganz oben auf die politische Agenda.“

 
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Montag, den 30. August 2010 um 08:28 Uhr Geschrieben von: Heiner Sieger   
Stress erhöht Demenzrisiko bei Frauen

Psychischer Stress im mittleren Lebensalter kann die Entwicklung einer Demenz im Alter begünstigen. Das ergab eine schwedische Langzeitbeobachtung von repräsentativ ausgewählten Frauen über 35 Jahre hinweg

altFrauen, die zu irgendeinem Untersuchungs- zeitpunkt im Laufe der 35 Jahre erheblichen psychischen Stress angaben, hatten später ein erhöhtes Demenzrisiko. Wer sogar über zwei oder drei Beobachtungszeitpunkte hinweg von belastendem Stress betroffen war, dessen Demenzrisiko stieg weiter an. Insgesamt entwickelten 161 von 1.462 untersuchten Frauen im Alter zwischen 38 und 60 Jahren im Laufe der 35 Jahre eine Demenz, die meisten eine vom Alzheimertyp.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 30. August 2010 um 08:44 Uhr
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Donnerstag, den 18. März 2010 um 08:25 Uhr Geschrieben von: Heiner Sieger   
Musik, die gesund macht

Singen, Bach oder Tango - so helfen wohltuende Klänge bei unterschiedlichen Schmerzen

„Musik verbessert die Lebensqualität und dringt in tiefe Schichten der Persönlichkeit ein“, sagt Biologe und Schmerzforscher Günther Bernatzky. Immer mehr Spitäler verordnen neben Operationen und Medikamenten daher  auch Klänge, die Schmerzen lindern sollen. Blutdruck und Puls sinken, die Ängste nehmen ab, die Muskelverspannungen werden weniger.“

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 20. März 2010 um 09:42 Uhr
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Donnerstag, den 18. März 2010 um 08:25 Uhr Geschrieben von: Heiner Sieger   
Musik, die gesund macht

Singen, Bach oder Tango - so helfen wohltuende Klänge bei unterschiedlichen Schmerzen

„Musik verbessert die Lebensqualität und dringt in tiefe Schichten der Persönlichkeit ein“, sagt Biologe und Schmerzforscher Günther Bernatzky. Immer mehr Spitäler verordnen neben Operationen und Medikamenten daher  auch Klänge, die Schmerzen lindern sollen. Blutdruck und Puls sinken, die Ängste nehmen ab, die Muskelverspannungen werden weniger.“

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Donnerstag, den 11. März 2010 um 09:58 Uhr Geschrieben von: Heiner Sieger   
Problemkinder haben hohes Risiko für chronische Schmerzen

Verhaltensprobleme in der Kindheit wirken ein Leben lang nach: Betroffene leiden als Erwachsene doppelt so häufig unter chronischen Schmerzen und psychischen Problemen

Sind verhaltensauffällige Kinder als Erwachsene besonderen Gesundheitsrisiken ausgesetzt, vor allem in Bezug auf chronische Schmerzen? Diese Frage stellten sich Wissenschaftler der Aberdeen University. Bereits aus früheren Untersuchungen ist bekannt, dass belastende Ereignisse in der Kindheit sich im Erwachsenenalter in chronischen Schmerzen ausdrücken können.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 11. März 2010 um 10:18 Uhr
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